Es ist ein permanenter Zustand, dass Menschen durch menschliches Handeln traumatisiert werden. Of... more Es ist ein permanenter Zustand, dass Menschen durch menschliches Handeln traumatisiert werden. Oft ist dieses men-made-disaster so gewaltig, dass ganze soziale Gebilde zerstort werden, mit direkten Folgen fur die darin Lebenden. Die Beschreibung eines so entstandenen kollektiven Traumas, der Epidemiologie und der Pravalenzrate eines dadurch auftretenden PTSD benotigt neben den ublichen biologischen und klinischen Forschungsansatzen in der Psychotraumatologie dann vor allem sozialwissenschaftliche. Doch kritisch betrachtet kann es keinen solchen Ansatz geben, ohne ebenfalls einen gesellschaftspolitischen mit zu denken. Denn es sind die gesellschaftspolitischen Umsetzungen, wie das Errichten von psychosozialen Zentren und das Bekampfen oder zumindest das Thematisieren der Ursachen der Traumatisierungen, die schlussendlich den Betroffenen zugute kommen und sie in einem menschenwurdigen Dasein unterstutzen.
Violence is what the victims experience as violence. Only they are able to measure what oppressio... more Violence is what the victims experience as violence. Only they are able to measure what oppression, injury, pain or sexual violence can cause. Violence starts where human beings are constrained, humiliated, abjected and injured in their self-determination by other human beings. The experienced violence causes a trauma in most cases and in many cases also a PTSD. As a lot of epidemiological studies have affirmed, the highest lifetime-prevalence of PTSD appears after one respectively after a repeated act of sexual violence.It is important to define the circumstances of the action, by defining three fields of violence: domestic sexual violence, sexual violence in civil everyday life respectively violence, that occurs not inside families and sexual violence in wartime.Victims of all fields of violence can be found in Western Europe, the last mentioned form of violence predominant among refugees, but also among survivors of the last world war.
Der als Holocaust-Syndrom nach (1961) besser bekannte traumatische Prozess, welcher nun generell ... more Der als Holocaust-Syndrom nach (1961) besser bekannte traumatische Prozess, welcher nun generell als durch NS-Verfolgung provoziertes komplexes PTSD (Post Traumatic Stress Disorder) (APA, 1994) nach (1992) bezeichnet und im ICD-10 als F 62.0: Andauernde Personlichkeitsanderung nicht in Folge einer Schadigung oder Krankheit des Gehirns (WHO, 1992) diagnostiziert wird, ist kollektiv und eben dauerhaft. Wie die Shoah selbst jedoch sind ihre posttraumatischen Folgeerscheinungen in ihren zerstorerischen Auswirkungen fur die betroffenen Menschen unvergleichbar, im therapeutischen Sinne ein Kapitel fur sich. Die Ursache ist die industrielle und planmasige, als unumganglich festgelegte Vernichtung durch Massenermordung, legitimiert durch von der Staatsmacht und der Gesellschaft festgelegten pseudowissenschaftlichen Grundsatze.
Es ist ein permanenter Zustand, dass Menschen durch menschliches Handeln traumatisiert werden. Of... more Es ist ein permanenter Zustand, dass Menschen durch menschliches Handeln traumatisiert werden. Oft ist dieses men-made-disaster so gewaltig, dass ganze soziale Gebilde zerstort werden, mit direkten Folgen fur die darin Lebenden. Die Beschreibung eines so entstandenen kollektiven Traumas, der Epidemiologie und der Pravalenzrate eines dadurch auftretenden PTSD benotigt neben den ublichen biologischen und klinischen Forschungsansatzen in der Psychotraumatologie dann vor allem sozialwissenschaftliche. Doch kritisch betrachtet kann es keinen solchen Ansatz geben, ohne ebenfalls einen gesellschaftspolitischen mit zu denken. Denn es sind die gesellschaftspolitischen Umsetzungen, wie das Errichten von psychosozialen Zentren und das Bekampfen oder zumindest das Thematisieren der Ursachen der Traumatisierungen, die schlussendlich den Betroffenen zugute kommen und sie in einem menschenwurdigen Dasein unterstutzen.
Violence is what the victims experience as violence. Only they are able to measure what oppressio... more Violence is what the victims experience as violence. Only they are able to measure what oppression, injury, pain or sexual violence can cause. Violence starts where human beings are constrained, humiliated, abjected and injured in their self-determination by other human beings. The experienced violence causes a trauma in most cases and in many cases also a PTSD. As a lot of epidemiological studies have affirmed, the highest lifetime-prevalence of PTSD appears after one respectively after a repeated act of sexual violence.It is important to define the circumstances of the action, by defining three fields of violence: domestic sexual violence, sexual violence in civil everyday life respectively violence, that occurs not inside families and sexual violence in wartime.Victims of all fields of violence can be found in Western Europe, the last mentioned form of violence predominant among refugees, but also among survivors of the last world war.
Der als Holocaust-Syndrom nach (1961) besser bekannte traumatische Prozess, welcher nun generell ... more Der als Holocaust-Syndrom nach (1961) besser bekannte traumatische Prozess, welcher nun generell als durch NS-Verfolgung provoziertes komplexes PTSD (Post Traumatic Stress Disorder) (APA, 1994) nach (1992) bezeichnet und im ICD-10 als F 62.0: Andauernde Personlichkeitsanderung nicht in Folge einer Schadigung oder Krankheit des Gehirns (WHO, 1992) diagnostiziert wird, ist kollektiv und eben dauerhaft. Wie die Shoah selbst jedoch sind ihre posttraumatischen Folgeerscheinungen in ihren zerstorerischen Auswirkungen fur die betroffenen Menschen unvergleichbar, im therapeutischen Sinne ein Kapitel fur sich. Die Ursache ist die industrielle und planmasige, als unumganglich festgelegte Vernichtung durch Massenermordung, legitimiert durch von der Staatsmacht und der Gesellschaft festgelegten pseudowissenschaftlichen Grundsatze.
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